Kirche

Die Mellnauer Kirche

Die Kirche in Mellnau blickt auf eine lange Kirchentradition zurück. Schon 1460 wurde die erste Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ als Fachwerkkirche unterhalb der Burg gebaut. Trotz Umbau in der Mitte des 16. Jh. und auch später noch aufwendigen Renovierungsarbeiten wurde sie so baufällig, dass sie 1883 „abgebrochen“ wurde. Zur gleichen Zeit wurde hier, auf dem alten Friedhof in der Mitte des Dorfes, der Grundstein für ein neues Gotteshaus gelegt. Es entstand ein hoher klassizistischer Saalkirchenbau wie eine Trutzburg aus massivem regionalen Sandstein.

Im Innenbereich dagegen lädt der warme Farbton der Kirchenbänke in Rot und Grün zum Verweilen ein und der Raumschmuck mit seinen neogotischen Verzierungen ist so dezent gehalten, dass er, ganz im Sinne von Martin Luther, nicht von einem Dialog mit Gott ablenkt. Die Bauzeit betrug erstaunlicherweise nur ein Jahr, obwohl man ohne heutige Hilfsmittel auskommen musste, da Mellnau erst eine eigene Wasserleitung um 1911 bekam und Elektrizität nach dem 1. Weltkrieg.

Bereits am 3. Advent 1883 konnte die Einweihung gefeiert werden. Später, 1886, wurden die Malerarbeiten ausgeführt und der Innenraum damals noch in Hellblau getaucht.

Die komplette Kirchengeschichte lesen Sie im Zeitstrahl am Ende des Artikels.


Inneneinrichtung

Spruch über dem Eingang
Spruch über dem Eingang

Ende der Zwanziger blieben viele Mellnauer der Kirche fern und hielten in landeskirchlichen Gemeinschaften eigene Versammlungen in ihren Privathäusern ab. Dem damaligen Pfarrer war das ein Dorn im Auge und er verlangte daher vom Dorflehrer, dass er die Jugend zum Gottesdienst zwingen sollte. Aus der Zeit vermutet man auch die Entstehung des Spruchs über der Eingangstür : „O Land, Land, Land höre des Herren Wort“.

Altarraum heute
Altarraum heute

 

Das alte Kruzifix aus der einstmals dem Heiligen Kreuz geweihten alten Kirche wurde nach dem Umzug in die neue Kirche nicht wieder aufgehängt, sondern unter der Treppe zur Orgelbühne gelagert. Erst bei der Kirchenrenovierung 1928 wurde  es wiedergefunden und dann hoch über dem Altarraum mit der Umschrift „Christus der Weg die Wahrheit das Leben“ befestigt.

  Kruzifix heute
 

 

Der alte Altaraufsatz
Der alte Altaraufsatz

Für die neue Kirche hatte der Kastenmeister Henkel einen steinernen Altaraufsatz im neugotischen Stil gestiftet. Dieser wurde im Jahre 1965 vom Altar abgenommen und durch das alte Kruzifix ersetzt. Der Altaraufsatz lagerte im Glockenturm bis er 1994 bei der Renovierung auf die rechte Seite vor dem Chorraum platziert wurde. Davor steht heute das steinerne Taufbecken.

 

 


„Der Seesturm“

Das runde Glasfenster hinter den Altar mit dem Thema „Der Seesturm“ (Lukas 8, 22ff) wurde vom Glasmacher Jakobus Klonk aus Oberrosphe im Jahre 1965 hergestellt. „Jesus fuhr mit seinen Jüngern in einem Boot über den See. Er schlief ein und es kam ein Wirbelsturm auf und die Wellen überfielen sie und sie standen in großer Gefahr. Die Jünger weckten ihn und riefen: „ Meister, Meister, wir verderben!“ Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Woge des Wassers. Er sprach aber zu ihnen: „Wo ist euer Glaube?“ Die biblische Erzählung von der Sturmstillung will uns sagen, dass Gott uns in den schweren und bedrohlichen Zeiten des Lebens nicht allein lässt. (Pfarrer Sven Kepper) Wenn während des Gottesdienstes am späten Vormittag die Sonnenstrahlen durch dieses Seesturm-Fenster fallen, wird dies
besonders deutlich. (Mellnauer Kuckuck 2007, 1. Ausgabe, S.19)

 

 

 


Die Orgel

Die 1878 neu erworbene Orgel (1870 startete die Planung des Orgelbaus) wurde ebenfalls in die neu erbaute Kirche umgezogen, daher ragt über dem Mittelturm der Orgel ein neogotischer Aufsatz mit einem Kreuz heraus, welcher noch zu der alten Kirche passte. Das Holz, der von Orgelbauer Georg Friedrich Wagner aus Hersfeld erbauten Orgel, stammt aus dem Burgwald. Mitte der Fünfziger (1953) hat ein elektrisches Gebläse mit einem Einfaltenbalg die Balgtreter, den sogenannten Calcanten, ersetzt. Vorher mussten die damaligen Konfirmanden durch Treten auf die Holzpedale genügend Wind produzieren, damit der Organist spielen konnte. Während der Predigt nutzten dann einige Konfirmanden die Gelegenheit sich namentlich auf den Holzpfeifen zu verewigen. Der Dienst an den Holzpedalen und das Läuten wurde nur von männlichen Konfirmanden versehen, Frauen hatten damals auf der Empore nichts verloren. (Mellnauer Kuckuck 2003, 1. Ausgabe, S 16 – 17)


Heizung
45 Jahre mussten sich die Mellnauer im Winter mit einem schlecht ziehenden und oft qualmenden Ofen als Kirchraumbeheizung zufrieden geben. Erst 1928, im Rahmen einer ersten Kirchenrenovierung, wurde ein Schornstein an der Wand zur Sakristei rechts neben dem Altarraum gebaut. 64 Jahre später, 1992, wurde die seit 1965 vorhandene Heizungsanlage saniert.


Die Glocken
Die alten Glocken waren ebenfalls zusammen mit der Orgel aus der alten Mellnauer Kirche in die neue umgezogen.

Am 23. Juli 1917 mussten die zwei kleinen Kirchenglocken aus dem Turm heruntergenommen und samt Prospekt-Orgelpfeifen wegen ihres Zinngehaltes zur Anfertigung von Geschützrohren und Munition zum Einschmelzen nach Marburg gebracht werden. Diese zwei Glocken wurden erst 3 Jahre später wieder ersetzt. Im zweiten Weltkrieg wurde die große Bronzeglocke konfisziert.

Zu den alten Glocken gesellten sich erst 14 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges wieder 2 neue Glocken. (Mellnauer Kuckuck 2004, 1. Ausgabe, S.10 – 11) Am 29. Juni 1959 wurden die Glocken in der Eisengießer Rieker in Sinn abgeholt und mit dem Klang der alten Kirchenglocken in Mellnau begrüßt sowie mit einem Festakt feierlich eingeweiht. Die große Glocke trägt die Inschrift „ Dem Gedenken der Opfer der beiden Weltkriege“ und die kleine Glocke „Ehre sei Gott in der Höhe“. Die vier Glocken erklingen in den Tönen AS – C – ES und F.

 

 

 

 


Der Kirchenchor „Canta Melle!“

Seit über 30 Jahren begleitet der Mellnauer Kirchenchor die Gottesdienste und kirchlichen Events mit seinem Gesang. Unter der neuen Leitung von Uwe Gerike (seit Oktober 2016) und mit unserer Umbenennung in „Canta Melle!“ setzen wir die Tradition fort, dass sich kirchlicher Choralmusik und weltliche Popmusik nicht gegenseitig ausschließen müssen. Zur Zeit sind wir ein junger Chor von 20 Sängern/Sängerinnen und Neuzugängen immer aufgeschlossen. Uns verbindet nicht nur die Freude am Gesang, sondern vielmehr die Freude am gemeinsamen Singen. Ohne, dass wir es merken, fallen die Alltagssorgen von uns ab und die Lebensfreude nimmt Platz.

Chorprobe: jeden Dienstag von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr in der Schulscheune Mellnau, in den Sommermonaten jeden 1. Dienstag im Monat in der Kirche als „offene Kirche“ für jeden. Änderungen werden im Wetteraner Bürgerblatt angekündigt!


Kirchenvorstand : hier klicken

Bild- und Textquellen:

  • Manfred Isenberg, Herausgeber „die Glocke“
  • Gemeindearchiv Mellnau / Mellnauer Kuckuck
  • 100 Jahr-Feier Festblatt und 125 Jahr- Feier-Festblatt
  • Zeitzeugen u.a. Gottfried Löwer
  • Bilder von Benjamin J. Müller-Suiter

 


Zeittafel der Geschichte der Mellnauer Kirche:

4. / 5.Jh.
wurde das Dorf Kene von den Chatten am Oberlauf des Sumpfbaches Kenaha gegründet. Dieses Vorgängerdorf von Mellnau besaß bereits eine Wehrkirche „Zum Heiligen Kreuz“ mit fast 1 m starken Mauern.  Sie lag genau auf der Verbindungslinie der alten Dekanatskirche Kesterburg auf dem Christenberg und der Stiftskirche in Wetter.

1464
hörten die Fehden zwischen dem Mainzer Burgmann und dem Landgrafen auf, aber dafür zogen die Raubscharen der Westfälinger aus Köln ins Land und die Kena-Bauern in den Schutz der Mellnauer Burg und errichteten ihre neuen Höfe im Unterdorf.

1499
wurde neben der Burgkapelle nordöstlich Burg Mellnau eine neue Mellnauer Kirche gebaut, die wieder den Namen „Zum Heiligen Kreuz“ erhielt.

1527 / 29
wurde die erste evangelische Predigt in Mellnau gehalten

1529
auf Einladung von Philipp des Großmütigen findet im Marburger Schloss das religiöse Gespräch zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli über unterschiedliche Auffassungen  wie z. B. die Abendmahlfrage statt. Das Gespräch endet ohne Annährung und hinterlässt zwei evangelische Glaubensrichtungen, die Lutheraner und Reformierten.

1542
wird Johannes Pincier als Diakonos (Priester mit niedriger Weihe) von Wetter und Pfarrer von Mellnau. Als begeisterter Schüler von Heinrich Bullingers, dem Nachfolger Ulrich Zwinglis, will er mit dem Pfarrer Decius Agricular in Wetter zu einer „Enklave der reformierten Schweiz“ in der zur lutherischen Gottesdienstordnung neigenden Marburger Kirche werden. Die noch verbliebenen Bilder, die die Bibel erklären, Altäre und Kerzen werden in diesem Zuge abgeschafft. Die reformierte Kirche soll eine reine Predigtkirche ohne Gesang sein, während gerade dieser in der lutherischen Kirche eine tragende Rolle zukommt.

1548
wurde durch eine „einstweilige Regelung“ der religiösen Verhältnisse des Reiches durch den Kaiser auf dem Reichstag zu Augsburg den Protestanten die vorläufige Priesterehe und der Austeilung des Kelches an die Gemeinde (Laienkelch) entsprochen, während alle anderen reformatorischen Errungenschaften wieder abgeschafft wurden.

1549
Johannes Pincier musste sein Predigtamt aufgeben, weil er sich diesem Interim nicht unterwirft und  bei der reformierten Kirchenordnung bleibt.

1584
Da seit Pincier in Mellnau Pfarrer predigten, die der reformierten Kirche nahestanden, wurde ein größerer Umbau der alten Mellnauer Kirche an der Burg beschlossen.

1605 / 06
wurde vom Landgraf Moritz eine gewaltsame Kirchenreform im Sinne der reformierten Kirche durchgesetzt: u.a. wurde das gesegnete Brot beim Abendmahl nicht mehr als Hostie, sondern als gebrochenes Brot, dem Kennzeichen des calvinistischen Form des Abendmahls, verteilt.

1624
Nach dem Vorrücken der kaiserlichen Truppen fiel Marburg an Hessen-Darmstadt, dessen Landgraf Ludwig V.  überzeugter Lutheraner war. Zum Leidwesen beider Gemeinden, Wetter und Mellnau, wurden alle calvinistisch gesinnten Prediger entlassen und die lutherische Gottesdienstordnung wieder eingeführt, das Innere der Kirche entsprechend wieder mit Altar und Taufstein umgestaltet.

1631
Der älteste noch erhaltene Mellnauer Grabstein hat noch nicht den im 17. Jahrhundert im Kreis Marburg entwickelten Grabdenkmalstil:  die unter dem Kreuze Christi versammelte Familie mit all ihren Gliedern im Gebet zum Herrn. (Mellnauer Kuckuck 1996, 3. Ausgabe, S. 5 – 6, 2002, 1. Ausgabe, S. 16 – 17)

1649
Im alten Kirchenbuch der Pfarrei Mellnau steht, dass das vorherige Kirchenbuch neben allen alten Saalbüchern in dem großen Brand anno 1649 (der fast ganz Wetter abgebrannt hat) verbrannt sind.

1654
wird eine neue Glocke in Marburg in Auftrag gegeben. Die alte hatte einen kleinen Riss bekommen, so dass sie keinen Klang mehr von sich gab. Sie diente der Anzahlung.

1663
wird die größere Glocke in Marburg eingegossen.

1683
Ein Gemeindemitglied aus Mellnau wird zum Castenmeister  gewählt. (Ein Castenmeister dient der Verwaltung von Geldern, Abgaben, Opfergeldern und Stiftungen und wurde von Pfarrer und Kirchenvorstehern jährlich berufen. Diese Gelder wurden in der Castenrechnung erfasst und für kirchliche Ausgaben (Erhaltung der Gebäude, Besoldung des Pfarrers , Betreuung von Armen der Gemeinde verwendet.)

1717
Die Kirchweih bzw. Kirmes wird vom 3. So. nach Michaelis durch den Pfarrer auf den Donnerstag nach diesem Sonntag gelegt und soll jährlich gefeiert werden.

1771
neues „Weibs Band“  in der Kirche gebaut

1772
neue „Manns-Bühne“ in der Kirche gebaut

1773
überredet der damalige Pfarrer die Witwe Catharina Weiherhausen, dass sie eine Kapitalspende gibt, die es nach ihrem Tod ermöglicht, jedes Jahr eine Handbibel einem Armen, aber Fleißigen, auszuhändigen.

1850
wird ein neuer Totenhof gekauft

1866
Beratungen für einen Kirchenneubau werden aufgenommen

1882
14. Nov. , Genehmigung vom Königlichen Konsistorium aus Kassel zum Bau der neuen Kirche

1883
Bau der neuen Kirche, Einweihung am 3. Adventssonntag, 16. Dez.

1900
der amtierender Pfarrer August Sangmeister wird im Alter von 57 Jahren am ersten Advent auf der Kanzel vom Schlag getroffen, an dem er im Januar 1901 verstirbt.

1917
23. Juli, Einschmelzen der beiden kleinen Glocken und der Prospekt-Orgelpfeifen für Geschützrohre

1920
wurden die kleinen Glocken wieder ersetzt.

1920
23. Mai, feierliche Enthüllung des Ehrenmals für die Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges vor der Kirche

1925
18. Dez., mit Verfügung wurde die erste Lehrerstelle in Mellnau von dem mit ihr herkömmlich verbundenen Kirchenamt mit Wirkung vom 1. Oktober 1925 getrennt. Der Lehrer konnte nun nicht mehr wie bisher zu Küsterdiensten, Haus-Taufen und zu Singeleichen herangezogen werden.

1928
erste Kirchenrenovierung. Während der Renovierung wurde der Ofen von der Mitte nach vorne gestellt und an einen neu installierten Schornstein neben dem Altarraum angeschlossen. Außer den umfassenden Malerarbeiten und Glaserarbeiten wurden auch zwei Kronleuchter im Barockstil aufgehängt.

1938
14. Oktober , nach Abschluss der Renovierung neue Einweihung

1955
20. November, Einweihung  des Ehrenmals für die Gefallenen und Vermissten des 2. Weltkrieges

1959
29. Mai, fuhren Lehrer, Schüler sowie mehrere Gemeindemitglieder nach Sinn, um dem feierlichen Glockenguss beizuwohnen
19. Juni, feierliche Wiedereinsetzung der beiden Glocken, die im 2. Weltkrieg eingeschmolzen worden waren

1961 / 65?
Ersetzen des Ofens mit Schornstein durch eine Warmluftheizungsanlage

Altarraum 1956 mit Holzofen
Altarraum 1956 mit Holzofen

 

Goldene Konfirmation 1964 (?)

Goldene Konfirmation 1964 (?)

Traditionell trugen die Frauen Trachten mit schwarzen Hauben zum Gottesdienst. Für das Abendmahl gab es noch eine weiße Haube, die über die schwarze übergezogen wurde. Mit den Trachten verschwanden auch nach und nach die Kopfbedeckungen der Frauen in der Kirche.

Ab 1977/78
Abendmahl für alle, auch die Nichtkonfirmierten, so dass jetzt Familien gemeinsam mit ihren Kindern zum Abendmahl gehen konnten. Damit wurde auch die Sitzordnung Männer rechts und Frauen links aufgehoben (Handreichung „Teilnahme von Kindern am heiligen Abendmahl“ Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD), Bad Gandersheim, 1977). Erste Frau im Kirchenvorstand Mellnau war Maria Schmidt (Dorfname Noll).

1983
23.10 – 27.11. Veranstaltungen zur 100-Jahrfeier der evangelischen Kirche Mellnau

1992 – 94
Renovierung, u.a. Sanierung der Heizungsanlage, Entfernung des Kaminvorsprungs des alten Ofens und Aufstellung des alten Altaraufsatzes vor dem Taufbecken, letzter jetziger Anstrich (4 Farbanstriche laut Gutachter darunter, erster in hellblau, sonst braunbeige) und Einrichtung einer Kinderecke. (Mellnauer Kuckuck 1994, 2. Ausgabe, S. 6 f)

2001
Jan/Febr. Radikaler, unprofessioneller Rückschnitt der beiden 120jährigen Kastanien vor dem Kirchentoreingang in einer Nacht-und Nebelaktion des damaligen Kirchenvorstands. Leider haben die Kastanien diesen Rückschnitt langfristig nicht überlebt und bis heute eine Lücke hinterlassen. ( Kuckuck 2001, 2. Ausgabe, S. 19 / 2008, 3. Ausgabe, S. 3)

2008
26.09 – 28.09 125-Jahrfeier der evangelischen Kirche Mellnau. (Mellnauer Kuckuck 2008, 4. Ausgabe, S.10). Es wurde zur Feier ein neuer Wetterhahn von Familie Sause gespendet und installiert. (Mellnauer Kuckuck 2008, 4. Ausgabe., S.11 – 13 )
5.12., Antrag beim Landeskirchenamt Kassel zur Änderung des Pfarrstellenzuschnittes für Mellnau

2010
am 16.Februar, Nachricht und Urkunde von der Landeskirche, dass rückwirkend zum 1. Januar, das neue „Kirchspiel Evangelische Kirchengemeinde Rosphetal – Mellnau“ entsteht;  Ende der Zugehörigkeit zu Wetter (Mellnauer Kuckuck 2010, Ausgabe 2, S. 16). Mit dem neuen Kirchspiel bekommt Mellnau ab dem 1. Januar 2010 das erste Mal mit Frau Wilma Ruppert-Golin eine Frau für seine Pfarrstelle.
29. August Vereinigungsfest im DGH Mellnau (Mellnauer Kuckuck 2010, 4. Ausgabe, S. 8)

2013
1. September, Festgottesdienst in der Mellnauer Kirche, 750 Jahre Burg Mellnau

2017
23. Juli,  10minütiges Extrageläut für den Frieden. Vor genau 100 Jahren wurden die kleinen Glocken und die Prospekt-Orgelpfeifen abgeholt und für Geschützrohre eingeschmolzen. (Mellnauer Kuckuck 2017, 3. Ausgabe, S. 14)